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Für Übersetzungen, Korrekturen und/oder Originalmaterial für Veröffentlichungen, wie zB Updates von der Straße, Berichte von Aktionen, Bekennerschreiben, Texte über gefangene oder verfolgte GenossInnen, Aufrufe, Broschüren, Meinungen, usw.: contrainfo(at)espiv.net

Plakat in Solidarität mit den aktuellen (Gefangenen-)Kämpfen gegen die Knastgesellschaft

Bis zum letzten Atemzug
ist ein Plakat zum ausdrucken, verteilen und plakatieren!
(A)

Griechenland: Kraft für den Anarchisten Nikos Maziotis, verhaftet am 16. Juli in Athen

Staat und Kapital sind die einzigen Terroristen – Solidarität mit N. Maziotis

Am Abend des 16. Juli brachten GenossInnen als Reaktion auf die Tatsache, dass Nikos Maziotis, ein Mitglied der r.O. Revolutionärer Kampf, im Zentrum Athens von Polizisten gefasst wurde, ein Solidaritätstransparent am Tor des Athener Polytechnikums in der Patission Straße an.

Der Anarchist Nikos Maziotis, der sich seit zwei Jahren auf der Flucht befand, wurde ernsthaft verletzt und gestern nach einem Schusswechsel mit den Bullen auf dem Monastiraki verhaftet. Er wurde in das engmaschig überwachte Evangelismos Krankenhaus eingeliefert, wo er sich bis jetzt noch befindet. Nach Angaben seines Anwalts befindet er sich nicht in Lebensgefahr.

Gestern von 22:30 Uhr an versammelten sich Dutzende AnarchistInnen vor dem Krankenhaus, um ihre Solidarität mit dem Guerilla Kämpfer Nikos Maziotis auszudrücken. Um 23:30 war ihre Solidaritätskundgebung beendet.

Nach der Festnahme von Nikos Maziotis stürmten Antiterror-Bullen heute, Donnerstag, eine Wohnung von GenossInnen in Exarchia zur Durchsuchung und verwehrten ihnen das Recht auf Präsenz eines Anwalts. Ausserdem wurden fünf Menschen festgenommen, von denen, die sich vor der Wohnung solidarisch versammelt hatten (die fünf verhafteten GenossInnen wurden freigelassen).

Für heute, 17. Juli um 19:30 Uhr, wurde zu einer Versammlung im Polytechnikum im Stadtteil Exarchia aufgerufen.

Weitere Updates folgen wenn vorhanden.

New York: Solidemo mit den kämpfenden Gefangenen in Griechenland

Am 3. Juli 2014 versammelten wir uns vor dem griechischen Konsulat in New York City, um unsere Solidarität mit dem lebhaften und dynamischen Kampf auszudrücken, der im gesamten griechischen Knastsystem ausbrach. Ein Hungerstreik, der sich seit dem 18. Juni schnell auf jeden griechischen Knast ausbreitete und schließlich über 4000 rebellierende Gefangene in ihrem Widerstand gegen die zukünftige Umsetzung von repressiven Strafmaßnahmen vereinigte, die die Absicht haben den wachsenden sozialen Antagonismus sowohl innerhalb als auch außerhalb der Knastmauern zu brechen.

Wir rollten ein Transpi aus, um den Eingang des Konsulats zu blockieren, riefen Parolen und verteilten Gegeninformationsblätter an PassantInnen. Innerhalb eines lokalen und internationalen Kontexts verstehen wir Solidarität als eine aktive Verpflichtung, die durch Grenzen und Begrenzungen bricht und die Möglichkeit aufzeigt, verschiedene Kämpfe in den Knästen von Kalifornien, Indiana, Texas und Washington mit jenen zu verbinden, die sich kontinuierlich in Griechenland entwickeln und stärken.

Keine Geisel wird in den Händen des Staates zurückgelassen!
Zerstör’ jeden Knast – sichtbar oder unsichtbar!
Krieg gegen den Krieg des Staates!

Griechenland: Bekennerschreiben für feurige Barrikaden in Thessaloniki

In den kommenden Tagen [Stand des Beitrags: 27.06.2014] wird der Staat den Beschluss des Gesetzesentwurfs[*] im Zusammenhang mit der Einführung von Sonderhaftbedingungen, den neuen „Typ C-Gefängnissen“, bewerben.

Das Gesetz beinhaltet eine Reihe von Reformen, die dazu bestimmt sind, den „gefährlichen“ Gefangenen noch mehr Kontrolle und Repression aufzuzwingen.

Der Kampf gegen die Auferlegung dieser neuen Lebensbedingungen hat innerhalb und außerhalb der Gefängnismauern bereits begonnen.

Seit Montag, dem 23. Juni, befinden sich tausende Gefangene in verschiedenen Gefängnissen Griechenlands im Hungerstreik und fordern die Rücknahme dieses neuen parlamentarischen Gesetzesentwurfs.

Unterschiedlichste Solidaritätsaktionen bilden in diesem Kampf eine entscheidende Ergänzung.

Dieser historische Moment darf uns nicht uneins finden, sondern bereit und entschlossen, sowohl dieses spezielle Gesetz als auch jede Haftbedingung und Unterdrückungsart zu bekämpfen, die wir bis jetzt toleriert haben; indem wir uns so sehr gegen Staat/Kapital richten wie wir an der Seite der kämpfenden Gefangenen stehen.

Im Kontext dieses Kampfes agierten am 25. Juni zwei Gruppen von GenossInnen in einer koordinierten Art und Weise, gingen auf die Olympiados- und die Grigoriou Lambraki Straße in Thessaloniki raus, in denen wir, nachdem wir Benzin auf Autoreifen und Mülltonnen verteilten und sie anzündeten, Barrikaden errichteten, um den Verkehr aufzuhalten.

Wir sehen uns auf den Straßen; bis zur kompletten Zerstörung aller Gefängnisse.

SOLIDARITÄT MIT DEM KAMPF DER GEFANGENEN

AnarchistInnen

[*] Das griechische Parlament hat das Gesetz zu den Maximumsicherheitsgefängnissen am 8. Juli verabschiedet.

[Cybrigade] Update nach der gestrigen Abschaltung des espiv-Servers

Am 8. Juli 2014 gingen Mitglieder der Administrationsgruppe Cybrigade sowie VertreterInnen der Proledialers (Call-Center ArbeiterInnen, deren Blog sich auf espiv befindet) in die Räumlichkeiten der Panteion Universität. Ihre Anwesenheit reichte aus, um den Server wieder zum Laufen zu bringen.

Der Versuch hunderte von Kollektiven, die die espiv-Infrastruktur benutzen, zum Schweigen zu bringen, konnte abgewendet werden. Sicherlich bedeutet das nicht, das es in Zukunft nicht wieder zu ähnlichen Vorfällen, sei es entweder durch Behörden oder durch Privatpersonen, kommen wird.

Espiv ist nicht das Eigentum einer Administrationsgruppe sondern viel mehr ist es eine Infrastruktur, die schon von einem großen Teil der Bewegung genutzt wird. Deshalb betrifft der Kampf um die Verteidigung des espiv-Servers uns alle. Im Angesicht eines versuchten Angriffs auf Kämpfe der ArbeiterInnenbewegung, auf die Infrastruktur der antagonistischen Bewegung und auf Inseln der Meinungs- und Redefreiheit, ist die Solidarität unsere Waffe.

Wir unterstützen den neuen Aufruf der Prodialers für Montag, 14. Juli, um 9 Uhr im Büro des Arbeitsinspektorats, das sich in der Agisilaou Straße in Athen befindet.

https://espiv.net/node/235

Bekanntmachung von Cybrigade, dem Administrationskollektiv von espiv, über das Abschalten des Servers (7/7)

[8/7/2014: espiv ist wieder online]

Heute, am 7. Juli 2014, ordnete der Rektor der Panteion Universität (in Athen, wo der Server liegt) an, dass der espiv-Server abgeschaltet und außer Betrieb genommen wird. Dies geschah vor dem Hintergrund einer außergerichtlichen Mitteilung, die an die Universitätsverwaltung gerichtet war, vom Besitzer des Call-Center Unternehmens „OnLine Sales“, deren Chef forderte, dass ein Blogpost, der ihn angeblich beleidigte, gelöscht und die Namen der AutorInnen jenes Posts herausgegeben werden sollen.

Der genaue Blogpost lautete wie folgt:

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„OnLine Sales: Arbeitgeber handelt weiterhin willkürlich; wir rufen zu einer Kundgebung beim Aufsichtsrat auf (Athen)

Am 6. Juni 2014 feuerte der Chef auch die Kollegin E.T., weil sie sich weigerte weiterhin ohne Bezahlung und auch noch Überstunden zu arbeiten, bis sie das “Verkaufsziel” der Firma erreicht hat. Diese Forderung ist wie wir schon zuvor oft erwähnt haben eine alltägliche Praxis in diesem Callcenter. Im Fall der Kollegin E.T. hat der Chef allerdings alle Grenzen überschritten und griff sie verbal sowie körperlich an, nachdem sie aufgefordert wurde, ein Dokument zu unterschreiben, das beinhaltete, dass sie keine finanziellen oder andere Ansprüche gegen die Firma geltend machen wird und sie ihre legitimen Vorbehalte dagegen zum Ausdruck brachte.

*/Wir erinnern daran, dass am Montag, 16. Juni, um 10 Uhr das Arbeitsinspektorat (Agisilaou Straße 10, in der Nähe des Omonia Platzes in Athen) die Beschwerden von den MitarbeiterInnen I.K., E.D. und E.T. überprüfen wird, wir laden jede Gewerkschaft, jedes Kollektiv, jede Stadtteilversammlung, jeden einzelnen Kollegen, jede einzelne Kollegin ein, diesem Treffen beizuwohnen und unsere Mitarbeiterinnen I.K. und E.D. in ihrem Kampf um Wiedereinstellung, sowie E.T., die dieses offenkundig tyrannische Verhalten des Unternehmers erlebt hat zu unterstützen./*

Weitere Posts zu diesem Thema können (auf Griechisch) hier und hier gefunden werden.“
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Die Cybridade, die schon seit sechs Jahren als Administrationsgruppe des sechs Jahre alten espiv-Servers besteht, informiert alle Interessierten dass:

Espiv ist eine Internet-Infrastruktur, die sich in der antagonistischen Bewegung engagiert, die gegen Kapitalismus und Hierarchie steht. Auf espiv stellen wir nicht nur digitalen Platz zur Verfügung, damit sich Individuen und Kollektive ausdrücken und organisieren können, sondern wir betrachten uns als Teil der globalen Community, die für digitale Rechte, das unberührbare Recht auf Privatsphäre, abhörfreie Kommunikation und freie Meinungsäußerung kämpft. Bei espiv lehnen wir prinzipiell die Speicherung/Aufnahme von Daten ab, die jene identifizieren könnte, die an egal welcher Kommunikation, die unser Server anbietet, teilnehmen. Die Cybrigade hat auf espivblogs.net und espiv.net folgendes ausdrücklich angegeben:

«Der Inhalt aller Seiten dieser Domain (espiv.net) ist unter der Creative Commons Attribution-Noncommercial-Share Alike 3.0 Greece License lizenziert. Das Administrationskollektiv verteidigt die Redefreiheit und die freie Meinungsäußerung, somit dürfen bei keinem Ereignis Standpunkte oder Texte, die hochgeladen wurden, zensiert werden, die einzig die Ansichten der entsprechenden AutorInnen darstellen. Es können zusätzliche Genehmigungen, die über die, die unter diese Lizenz fallen hinausgehen, auf espiv.net aufgelistet sein.
Espiv speichert in keinem seiner Dienste Daten, die der Identifikation der Benutzer und Benutzerinnen dienen könnten. Daten der BenutzerInnen wie z. B. IP-Adressen werden auf dem Server nicht registriert.»

Die Schlussfolgerung ist, dass Cybrigade keinerlei Informationen zur Identifikation (Bespitzelung) in egal welchen Ausmaßen behält und darüberhinausgehend natürlich auch nicht zur Verfügung stellt, und zwar weder für Arbeitgeber und Arbeitgeberinnen noch irgendwelche anderen UnterdrückerInnen.

Wir werden euch über unsere nächsten Schritte/Aktionen auf dem Laufenden halten.

https://espiv.net/node/232

England: Brandangriff auf Gericht von Yate in Gedenken an Mauricio Morales

BEKENNUNG – SOLIDARITÄT KENNT KEIN GESETZ

Am 22. Mai 2014 bombardierten wir das Gericht im Zentrum von Yate. 10 Campinggaskartuschen mit einer DIY-Napalmmischung + Zünder genügten zur Zerstörung der vorderen Fassade. Wir wählten die frühen Morgenstunden um jegliche Verletzungen zu vermeiden.

Der soziale Krieg schläft nie: jederzeit sind Unbeugsame irgendwo wach und wütend und greifen die Zumutungen des Regierungssystems, das uns als Rädchen will, an. Diese Nacht taten wir es.

Neue und größere Haftzentren; restriktive Gesetze, Verordnungen und „Antisozialverhalten“ – Gesetzgebung; legale Hilfe darauf reduziert, die Armen zu verleiten; Telefonleitungen zum Spionieren; verschiedene Schattierungen von Bullen, die sich in allen Schichten der Gesellschaft einnisten; Resozialisierungssysteme um Verurteilte wieder in die Welt der Lohnsklaverei und des Konsumismus einzugliedern; eine ganze Knast-Welt aus Betonstädten ausgerüstet mit Videoüberwachung, Biometrie und elektronischen Wanzen um ihren Reichtum und ihre soziale Ordnung zu beschützen…

Zur Ausführung dieser autoritären Disziplinierung des Individuums sind auch die Gerichte da. Als Erzwinger menschlichen Elends, wenden sie schamlos Gesetze an, die von den oberen Klassen, PolitikerInnen und GeschäftemacherInnen aufgestellt werden. Niedergeschrieben um Menschen zu unterwerfen, die meistens nach Mitteln zum Überleben suchen, während der Kapitalismus alle gegen alle aufhetzt.

Das Justizsystem versucht sich als der einzige Schutz gegen die Verzweiflung und Ungleichgewichte darzustellen, die genau so von der zivilisierten Gesellschaft verursacht werden.

Seine reale Funktion ist und war schon immer der Schutz und die Heiligsprechung des Besitzes und der Privilegien vor allem anderen; das Ansichreißen der Fähigkeiten freier Gemeinschaften und Individuen zur Autonomie, Vergeltung oder Versöhnung.

Das System ist nicht daran interessiert die grundsächlichen Ursachen (Armut, Entfremdung, Langeweile usw.) vieler „Verbrechen“ zu verändern, außer zum Schein, es verwaltet lediglich nur deren Verbreitung während es die Ausgebeuteten weiterhin in seinem Würgegriff behält.

Das wird umso deutlicher, wenn man sieht wie der Markt nun ein boomendes Geschäft aus der Niedriglohnarbeit der Gefangenen und der privaten Knastindustrie macht. Alles läuft rund solange die persönlichen Wohngegenden der Bosse und RichterInnen Schongebiete bleiben, frei von der Unzufriedenheit der Klassengesellschaft, die sie aufrechterhalten; ein Schongebiet, das wir beabsichtigen völlig aufzubrechen.

Im Herzen des „aufblühenden Europas“ gibt es eine breite Unterklasse von Arbeitslosen, Kriminellen und „Illegaler“ (und viele andere, die nun ganz was anderes als die IndustriearbeiterInnen des vergangenen Jahrhunderts sind), die vor allem durch den Sozialstaat, Migrationsüberwachung und natürlich durch das Justizsystem diszipliniert werden. Unsere Ära ist die Zeitarbeit, der Notwendigkeit eine flexible und gehorsame Ressource für die besitzende Klasse zu sein, der endlos Hirn-tötenden Dienstleistungsjobs mit einer hohen Fluktuation des unbefriedigten und entfremdeten Personals. Illegalität und Schwarzmarkt sind ein Rettungsanker für Millionen derer, die durch Entbehrungen an den Rand der Gesellschaft gedrängt werden, der SozialhilfeempfängerInnen die immer stärker als „AbweichlerInnen“ oder „Kriminelle“ überwacht werden. Denn einmal eingesperrt (oder auf Arbeitslosenregelung) können wir unter Androhung weiterer Bestrafung zur Arbeit gezwungen, „produktiv“ gemacht werden und das unter Sklavereibedingungen, um so einen der Widersprüche des Kapitalismus zu lösen.

Doch noch müssen die Verwalter des industriellen Knastkomplexes bedenken, dass sie die gewünschte absolute Macht über die Widerspenstigen nicht haben. Privater Abschaum der Sodexo Corporation erfuhr das gerade vor zwei Monaten, als 50 und mehr Gefangene die Kontrolle eines Flügels der HMP Northumberland an sich rissen. Alle Arten von Wärter dieser höllischen Knastwelt zählen darauf, dass die Ausgebeuteten nicht bewusst rebellieren und reinen Tisch mit diesem, uns einengendem Kontrollsystem, machen.

Am 22. Mai und an jedem Tag unseres eigenen Lebens gelingt es uns, sie eines Besseren zu belehren.

Durch den Knall gingen etliche Scheiben kaputt und das Vordach des Gerichtsgebäudes wurde ebenfalls weggeblasen: alle können sehen die Macht ist nicht unantastbar. Es ist ein einfaches Beispiel unter vielen, dass die, die es wollen den Krieg auf die Straßen, in die Büros oder Wohnungen der Leute bringen können, die für die Verwaltung des Elends und Leidens unserer Selbst und unserer Lieben voll verantwortlich sind, die an diesen Orten erniedrigt und verurteilt werden. Und es endet nicht hier… Für ein absolutes Ende aller Knäste und nicht nur der materialisierten: sondern des gesamten an Ausgrenzung und Abrichtung, ob durch Überwachung, „freundliche“ Polizeipräsenz, verinnerlichte Moralität, Genderkonstrukte, Lohnsklaverei, Registrierung, soziale Klassen, Städte usw.

Wir wissen, dass es in diesen schrecklichen Zeiten, in denen wir leben, immer noch Individuen gibt, die dem Justizsystem als KämpferInnen voller Würde und ohne Selbstmitleid entgegentreten. Unsere Herzen sind mit ihnen. Speziell nennen wir jetzt Gabriel Pombo da Silva; viele Jahre isoliert wegen krimineller Revolten seit seiner Jugend, sind sie bis jetzt daran gescheitert seine Lebenslust auszuschalten. Nicola Gai und Alfredo Cospito sind mit hohen Strafen eingesperrt nachdem sie auf einen Boss der Atomindustrie geschossen haben, aber wie aus ihren Briefen und Knastkämpfen zu sehen ist, haben sie ihre sprühende Kraft nicht verloren. Babis Tsilianidis verharrt an der Seite einer der kämpferischen Gemeinschaften im Knast von Koridallos, mit so vielen weiteren AnarchistInnen, dass wir sie nicht aufzuzählen vermögen. Sie sabotieren die offiziellen und inoffiziellen Funktionen, die sie zu schwächen und erledigen versuchen. Und der Befreiungs-Krieger Marco Camenisch, immer klarsichtig, dessen jahrzehntelange Gefangenschaft von den Behörden endlos verlängert wird. Den übrigen AnarchistInnen, die der Befragung durch die Grand Jury in den USA widerstehen, Felicity Ryder und nun auch Mario Lopez, die in Mexiko im Untergrund leben, und den NO TAV Gefangenen, sowie Adriano Antonacci und Gianluca Iacovacci, denen aus den Hochsicherheitstrakten in Italien bald über Video-Link der Prozess gemacht wird; eure Verweigerung euch zu beugen ist inspirierend.

Mauricio Morales, in dieser Nacht lebst du wieder, ein wildes und freies Element, das in den Flammen tanzt.

Motivation unserer Aktion war der Anteil, den auch das Justizsystem an der Unterdrückung breiterer aufständischer Situationen hat, wenn sie Wurzeln fassen. Als im Sommer 2011 Riots wüteten, arbeiteten die Gerichte rund um die Uhr um gefangene Rebellen und andere Verdächtige scharf zu verurteilen. Wie wir wohl wissen, tun sie das, wenn gegen Kontrollen protestiert wird. Aber wir lassen uns durch die Chancen bald von Angesicht zu Angesicht vor den selbstgerechten Schnöseln in Perücken oder deren Knast-Handlangern zu stehen sicher nicht aufhalten, auch wenn die Umstände der Zusammentreffen ihnen mehr passt, als uns lieb ist. Die Repression wird nur weiteren Konflikt hervorrufen, sogar über Grenzen hinweg. Unsere Methoden werden bevorstehenden Aufgaben gerecht werden.

Der Aufbau starker Affinitäten unter uns selbst, eine wilde Leidenschaft für die Freiheit und die Verbreitung rebellischer Verhaltensweisen und Aktionen sind die Grundlagen unserer Praxis.

Das für alle die widerspenstig bleiben, komme was wolle und egal auf welcher Seite der Mauern. Mut, GenossInnen.

Lang lebe die Anarchie

Informelle Anarchistische Föderation – Gewissen und Wut

Erklärung zensiert von der pazifistischen-Justiz Indymedia UK

Üb. mc, Knast Bostadel

Griechenland: Massenhungerstreik der Gefangenen ausgesetzt

Stencil, das am 1. Juli während des PA-Treffens in der Nähe des Koridallos Gefängnisses angebracht wurde und sich auf den Gefangenen Ilir Kareli bezieht, der, nachdem er einen Gefängniswärter mit einem improvisierten Messer erstochen hatte und von Malandrino nach Nigrita verbracht worden war, von Gefängnispersonal ermordet wurde: „Ein guter Anfang wurde im Gefängnis von Malandrino gemacht; jedem Folterer sollte die Kehle aufgeschlitzt werden.“

Einer Ankündigung zufolge, die eine Initiative des Gefängniskampfkomitees machte, wurde der landesweite Massenhungerstreik gegen das Gesetz über Gefängnisse maximaler Sicherheit am Dienstag 1. Juli ausgesetzt. Die meisten der Insassen, die an dem Streik seit dem 23. Juni teilgenommen hatten, sammeln nun Kraft, um ihre Mobilisierung in griechischen Gefängnissen mit anderen Mitteln fortzuführen.

Chania, Kreta, 27. Juni: „Gegen die griechische Guantánamos – Solidarität mit dem Kampf der Gefangenen“

Brief der Gefangenen:

Heute, am 1. Juli setzten wir unseren landesweiten Massenhungerstreik den wir gegen das Gesetz über Maximumsicherheitsgefängnisse begonnen haben, aus. Wir setzen den Hungerstreik aus, beenden jedoch nicht unsere Mobilisierung.

Stattdessen stellen wir unsere Stärke wieder her und warnen das Ministerium, dass wir unter keinen Umständen die Funktion eines griechischen Guantanamo in Domokos oder sonstwo in Griechenland akzeptieren werden.

Wir misstrauen nach wie vor den Verbesserungsvorschlägen des Ministeriums, die am 3. Juli vorgelegt werden sollen und sind bereit, mit ALLEN MITTELN zu kämpfen, um dieses monströse Gesetz für Gefängnisse maximaler Sicherheit zu verhindern.

Wir wissen, dass nichts verbessert würde, wenn wir den Hungerstreik nicht durchgeführt hätten. Aber das Ministerium soll wissen, dass entgegen der organisierten Stille durch die Medien, die den MASSIVSTEN HUNGERSTREIK, der je gemacht wurde (4500 Gefangene im Hungerstreik), verschwiegen haben, wir von jetzt an unsere Art und Weise des Kampfes ändern werden und wenn nötig, zu dynamischeren Formen des Widerstands greifen werden. Mehr muss dazu nicht gesagt werden…

Initiative des Gefängniskampfkomitees

Dortmund: Heute wie vor 100 Jahren – Krieg dem Krieg – Für die soziale Revolution

Am 28. Juli jährt sich der Beginn des ersten Weltkrieges zum hundertsten Mal, am 1. August der Eintritt von Deutschland in diesen. Bereits seit Anfang des Jahres zeigt sich ein erhöhtes mediales und gesellschaftliches Interesse am ersten Weltkrieg. Leider beschränkt sich die Berichterstattung jedoch oft auf den Verlauf des Krieges und eine oberflächliche Aufarbeitung der Ursachen. Bis heute gesellschaftlich als unbequem empfundene Ursachen für den Krieg werden gar nicht oder nur unzureichend diskutiert.

Dabei gibt es in jedem Krieg auch Menschen, Systeme und Ideologien, die durch ihn profitieren und die daher den Ruf zu den Waffen begrüßen und unterstützen. Seien es nationalistische und chauvinistische Großmachtphantasien in Bevölkerung oder Regierung, die profitorientierte Rüstungsindustrie oder der Staat der auf das Erreichen bestimmter geopolitischer Ziele oder eine ordnende Funktion nach Innen abzielt. Im Jahr 2014 sind viele dieser Zusammenhänge noch lange nicht verschwunden, obwohl die Gesellschaft oft denken möchte, dass diese Vergangenheit unendlich weit weg ist. Heute werden diese Ziele weniger offen nach außen kommuniziert und vorsichtiger und diplomatischer dargestellt, wenn nicht gar als Entwicklungshilfe verkauft.

Natürlich dürfen die Fortschritte seit 1914 und 1939 nicht geleugnet werden, trotzdem treiben in diesen Tagen, da wir uns mit einem zunehmenden Ausbau der Kompetenzen der Bundeswehr und den massiven deutschen Waffenexporten konfrontiert sehen, die Aushängeschilder unserer ‘repräsentativen Demokratie’ den Prozess der schleichenden Militarisierung im Kontext einer geänderten Kriegsführung und im Bewusstsein um “deutsche Verantwortung” voran. Sie tun damit ihren Teil, das Ideal einer Welt ohne Militär und Krieg in noch weitere Ferne rücken Ferne zu lassen.

Militär steht mit seinen hierarchischen Strukturen und in seiner Funktion der befreiten Gesellschaft grundsätzlich entgegen. Um unsere radikalen antimilitaristischen Inhalte in den breiten öffentlichen Diskurs einzubringen haben wir uns mit verschiedenen anarchistischen Gruppen in einem Bündnis organisiert, das ab dem ersten Augustwochenende an verschiedenen Orten in Deutschland Aktionen durchführen wird und Genoss*innen dazu aufruft sich an unseren Aktionen oder mit eigenen zu beteiligen!

Wir wollen diesen Jahrestag zum Anlass nehmen deutlich zu zeigen, dass die Grundlage für große Kriege auch heute noch in unserem System verankert ist und dass die Kriege, die in einer globalisierten Gesellschaft heute stattfinden, in einem größeren Zusammenhang zu unserem eigenen Leben stehen, als wir es uns als Menschen die in Mitteleuropa 2014 leben oft eingestehen möchten. Stichwörter hierzu sind der Friedensnobelpreis für die EU, die NATO und die Rolle Deutschlands in der weltweiten Kriegsführung und -ermöglichung in Form von Rüstungsexport, Logistik, Ausbildung.

Wir, als Anarchist*innen, werden weiter gegen jede Form von Militarismus, Nationalismus und Kapitalismus kämpfen. Wir wollen Aufklären und für die Thematik sensiblisieren, die Passivität ein Stück weit aufbrechen und wie immer unbequem bleiben. Wir wollen aufzeigen, dass unsere Idee von einer herrschaftsfreien Gesellschaft und unsere radikale Kritik die wichtigsten Schritte zur Vermeidung von Kriegen beinhaltet: Der Abbau von sozialen Ungleichheiten, der nach unserer Auffassung mit dem Abbau von Herrschafsstrukturen einhergehen muss. Erst wenn wir alle auf Augenhöhe miteinander unsere Vorstellungen von gesellschaftlichem Zusammenleben aushandeln können, werden wir uns nicht mehr dazu gedrängt fühlen empfundene oder reale Benachteiligung mit Waffengewalt ausgleichen zu müssen.

Der Abbau von Kriegsgründen gelingt uns mit dem Abbau von Machtstrukturen und Abhängigkeitsverhältnissen, dem Durchbrechen von Systemen wie Ohnmacht, Angst vor Machtverlust und dem im Parlamentarismus häufig vertretenen Gefühl nicht clever genug zu sein um die Politik die uns betrifft selbst zu gestalten.

Vom 1.-3. August startet unsere Kampagne mit einem vielfältigen Wochenende in Dortmund. Mit Lesungen, Vorträgen, einer Kundgebung, einem Workshop uvm. wollen wir ein klares Zeichen gegen Krieg und für die Soziale Revolution setzen!

Freitag 01.08.
Dortmund, Katharinentreppen (gegenüber vom Hauptbahnhof)
18 Uhr – Kundgebung “Heute wie vor 100 Jahren – Krieg dem Krieg – Für die Soziale Revolution”
Partei- und Nationalfahnen sind nicht erwünscht!

Samstag 02.08.
Taranta Babu, Humboldtstr.44, Dortmund
19 Uhr – Vortrag: Die „unbekannte Internationale“, Anarchistischer und Syndikalistischer Widerstand gegen den 1. Weltkrieg – Institut für Syndikalismusforschung
Anschließend: Lesung von libertären Schriften und Gedichten

Sonntag 03.08.
Langer August, Braunschweiger Str. 22, Dortmund
12 Uhr – Vortrag: Kriegsausbruch in Dortmund 1914 – Andreas Müller
14 Uhr – Lesung: “Deutschland, du sollst die Ermordeten nicht und nicht die Mörder vergessen!” – Uwe Neubauer
Ab 14 Uhr – KüfA ( vegan Grillen im Hof)
16 Uhr – Vortrag: “Früher, entschiedener und substanzieller” (Bundespräsident Gauck, 2014) zum Krieg – Wolf Wetzel
18 Uhr – Workshop: Praktischer Antimilitarismus im Alltag

Im Juli gibt es auch einige Veranstaltungen zum Thema.

Alle weiteren Informationen und Materialien wie eine 24-seitige Broschüre findet ihr unter: krieg-dem-krieg.fda-ifa.org
Kontakt: kriegdemkrieg ät riseup.net

Organisiert von:
Anarchistische Föderation Rhein/Ruhr
Föderation deutschsprachiger Anarchist*innen

Santiago, Chile: Pack des Anarchistischen Nihilistischen Schocks schlägt wieder zu

Bekennung zum wilden Angriff auf Transantiago-Busse:

Am Dienstag 3. Juni organisierten wir uns mit der Nacht als Komplizin, um drei Brandsätze an 3 Bussen 3 verschiedener Linien des öffentlichen Verkehrsdienstes Transantiago zu legen. Unser Ziel war es, diese Transportmaschinen postmoderner Sklaven niederzubrennen.

Wir rechtfertigen die Aktion als Pack, damit die politische und kämpferische Bedeutung, die uns motiviert, nicht verzerrt wird und um die Medienspekulationen der Macht und Überwachungsinstitutionen zu vermeiden. Ohne uns lange zu rechtfertigen, machen wir folgendes klar:

Wir stehen im Krieg mit der Zivilisation, ihren Gesellschaften, VerteidigerInnen und PseudokritikerInnen. Wir sind GenossInnen und VerteidigerInnen der Natur, der Erde und aller Tiere, welche den düsteren Fortschritt der domestizierenden kapitalistischen Globalisierung erleiden.

Freiheit für Sol, Adriano, Gianluca, Alfredo Cospito, Nicola Gai, Hans Niemeyer, Hermes González, Alfonso Alvial und allen Kriegsgefangenen rund um diese verrottete Welt; mit Sebastián Oversluij, Mauricio Morales, Alexandros Grigoropoulos und vielen anderen in unserer Erinnerung und unserem Herzen…

Für die Befreiung der menschlichen/nichtmenschlichen Tiere und der Erde.

Pack des Anarchistischen Nihilistischen Schocks

Üb. mc, Knast Bostadel

Italien: Drei Fahrzeuge der Baustelle in Erzelli sabotiert

Genua – In der Nacht 3. Juni wurden zwei Bagger und ein Betonmischer auf der Baustelle Dritter Übergang auf Erzelli sabotiert.

Ihn aufzuhalten ist unsere Aufgabe.
Ihn aufzuhalten ist möglich.

Sabotieren wir alles.

No TAV Terzo Valico
Nein zum TAV-Dritten Übergang

Quelle: Informa-azione / Üb. mc, Knast Bostadel

Griechenland: Paketbombe an den Polizeibezirk von Itea

DER MIDNIGHT EXPRESS

i. Todesreise: Malandrino Knast – Iteas Polizeibezirk

Die VZF (Verschwörung der Zellen des Feuers) bekennt sich zur Sendung eines Buches mit Sprengstoff an den Polizeibezirks von Itea.

Der Polizeibezirk Itea, den wir als Ziel nahmen, ist nicht nur eine feindliche Militärbasis. Es ist der Ort, wo der Gefangene Ilia Kareli geschlagen und gefoltert wurde, bevor er seinen letzten Henkern im Knast Nigrita ausgeliefert worden war.

Was im Knast und Polizeibezirk Itea geschah, war abgemacht und vorsätzlich. Die Wärter des Nigrita Knastes beharrten darauf, den Gefangenen in schlechtem Zustand bekommen zu haben, bevor sie ihre eigenen Hände mit Blut besudelten. Aber ein Henker kann einen anderen nicht anklagen.

Dafür sind und bleiben das Leben selbst und seine elenden Spuren in den Kellern der Polizeigefängnisse unwiderlegbare Zeugen. Dort, in den Betongräbern, wo menschliche Schatten tage-, wochen- und monatelang einer über den anderen gestapelt werden…

Leute, die vom Tageslicht vergessen werden. Ihre Sonne ist die gelbe Glühbirne an der Decke, die nie ausgeht. Nur die feuchten Zellenmauern erinnern sich an sie, die vom Blut durch die Schläge der Schweine in Uniform, Verzweiflung und Stöhnen durchdrungen sind.

Könnten diese Mauern sprechen, würde sich die Widerwärtigkeit für sich selbst schämen. Aber sie erzählen nicht darüber, dagegen schlagen sie. Eine Parole in den Straßen sagt: “Aktion ersetzt die Tränen“. Darum entschieden wir einmal mehr zu handeln und dem Feind einen Schlag in die Fresse zu verpassen, in seinem eigenen Stützpunkt.

ii. … letzter Halt Nigrita Knast

Im Nigrita Knast, in Serres, wartete das „Empfangskomitee“ der Wärter auf ihr Opfer. Eine Hyänenmeute, die bereit war, das Werk der vorherigen Folterer zu beenden. Feige und sadistische Hinrichter packten sich ihre gefesselte Beute, lehrten sie ihre Strafmethoden und legale Kultur bis zum Tode. Klar, nach Karelis Tod und der Verhaftung der Wärter verpfiffen sie einander sofort und heuchelten Reue. Lies weiter »

Griechenland: Massenhungerstreik der Gefangenen – Vierter Tag (26/6)

Gegeninformationskundgebung in Larissa, Griechenland (25. Juni 2014);
auf dem oberen Transparent steht:
„Maximumsicherheitsgefängnisse, Internierungslager…
Zerschlagt den neuen Totalitarismus. Feuer für die Höllenlöcher“;
auf dem anderen Banner steht: „Unsichtbare und sichtbare Gefängnisgitter…
Die Gefängnisgesellschaft lächelt dir zu. -Anarchistische Versammlung von Larissa“

Über die neuen Typ-C Maximumsicherheitsgefängnisse wird in einer Woche abgestimmt werden. Das griechische Parlament befindet sich in der Sommerpause. Die Abstimmung über das Gesetz durch die Pausensektion (die aus einem Drittel der Gesamtanzahl der Abgeordneten besteht) ist für Donnerstag, 3. Juli 2014 angesetzt.

Unten stehen die Hungerstreikenden (per Männergefängnis), die sich weiterhin an der landesweiten Mobilisierung gegen den Betrieb eines griechischen Guantanamo im Domokos Gefängnis beteiligen:

Koridallos (Athen): 1.480 Gefangene

Patras: 550 Gefangene

Grevena: 400 Gefangene

Larissa: 330 Gefangene

Domokos: 300 Gefangene

Chania (Kreta): 280 Gefangene

Nigrita (Serres): 200 Gefangene

Amfissa: 200 Gefangene

Korfu: 120 Gefangene

Trikala: 120 Gefangene

Malandrino: 120 Gefangene

Avlonas: 100 jugendliche Gefangene

Kos: 60 Gefangene

Korinth: 50 Gefangene

Nafplio: 50 Gefangene

In Alikarnassos (Kreta), verweigern alle Gefangenen ihre Gefängnismahlzeiten.

Am 26. Juni wurde auch noch eine weitere Gerichtsverhandlung ausgesetzt, da sich alle inhaftierten Mitglieder von der „Verschwörung der Feuerzellen“ (CCF) mit einer laufenden Gerichtsverhandlung derzeit im Hungerstreik gegen das faschistische Gesetz des Justizministeriums befinden. Seit dem 25. Juni 2014 beteiligt sich auch Olga Ekonomidou (Mitglied der CCF) im Frauengefängnis an dem Hungerstreik.

(Links/Quellen hier)

[Berlin] Pfoten weg von allen Refugees

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Griechenland: Flugblatt von Verwandten, Freundinnen und Freunden der kämpfenden Gefangenen

Die Typ-C-Maximumsicherheitsgefängnisse, welche die Regierung bereit ist zu beschließen, sind für die politischen Gegner des Systems, Anarchisten, Kommunisten und „undisziplinierten“ Gefangenen bestimmt… Sie sind ein Gefängnis innerhalb des Gefängnisses, von griechischen Polizeikräften bewacht, in welchem die Insassen 10 ganze Jahre unter Einschränkungen von Kommunikation und Besuchen absitzen müssen, ohne Zeitvertreib, ohne der Möglichkeit, durch Tageslöhne die Dauer der Haftstrafe zu verkürzen, ohne das Recht auf Freigang und Entlassung auf Bewährung, ein Gefängnisregime, das die Denunziation unter den Insassen fördert, und betroffene Gefangene in Verzweiflung oder Hoffnungslosigkeit treibt…

Nieder mit den Maximumsicherheitsgefängnissen, nieder mit den weißen Folterzellen, nieder mit dem griechischen Guantanamo!

- Verwandte, Freundinnen und Freunde der Gefangenen (28.6.2014)

Insel Korfu, Griechenland: Solidaritätsintervention am örtlichen Gefängnis

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Solidarität läßt sich nicht in Käfige sperren.

In der Nacht des 26. Juni führten etwa 20 Leute eine Solidaritätsintervention vor dem Gefängnis von Korfu durch, das eine große und berührende Reaktion innerhalb der Gefängnismauern auslöste mit Gefangenen, die sofort auf Parolen und Rufe antworteten. Das letzte Update (27/6) spricht von 120 Hungerstreikenden in den Höllenlöchern von Korfu.

Griechenland: Massenhungerstreik der Gefangenen – Dritter Tag (25/6)

Aus dem E-Flügel des Koridallos Männergefängnisses (Athen) haben sich weitere 180 Gefangene dem Hungerstreik angeschlossen. Also liegt die Beteiligung am Streik allein in Koridallos bei 1.480 Gefangenen.

In der Zwischenzeit wurden die Verhandlungen in den Terrorgerichten unterbrochen, da sich zurzeit alle eingesperrten AnarchistInnen, die einen Gerichtsprozess am Laufen haben, gemeinsam mit dem Rest der kämpfenden Gefangenen im Hungerstreik befinden.

Die Anzahl der Hungerstreikenden in allen griechischen Gefängnissen liegt (am 25. Juni) bei 4.400 Menschen.

NICHT EINEN SCHRITT ZURÜCK

Brandstiftung und Feuer für alle Gefängniszellen

Uruguay: Brandanschlag gegen die WM 2014 in Brasilien

Montevideo, Juni 2014.

In den frühen Morgenstunden am Montag, 9. Juni, griffen wir den Hauptsitz der AUF (der Fußballvereinigung von Uruguay), die sich an der Ecke Guayabo- und Vázquez Straße befindet, an; wir zerstörten einen Teil des Gebäudes und fackelten ihn mit drei Mollis ab.

Die Aktion ist eine Antwort auf all die Scheiße, die das Fest der Weltmeisterschaft beinhaltet.

Wir senden Zuneigung und Stärke an die GenossInnen, die überall auf der Welt kämpfen und eine lange Umarmung an die verfolgten GenossInnen in Buenos Aires.*

ES WIRD KEINE WELTMEISTERSCHAFT GEBEN!

* Ende Mai wurden einige GenossInnen festgenommen und vor Gericht gestellt, weil sie im Zentrum von Buenos Aires (auch an der Fassade des argentinischen Fußballverbandes) Parolen gegen die WM und in Solidarität mit der inhaftierten Anarchistin Tamara Sol Farías Vergara, schrieben.

Griechenland: Protest gegen Gefängnisse vor dem Haus des Premierministers in Athen – Kommende Demos

http://www.dailymotion.com/video/x207dfl

Am Abend des 24. Juni – zweiter Tag des Hungerstreiks von über 3.900 Gefangenen überall in Griechenland – führten in dem nördlichen Vorort Kifissia in Athen circa 60 AnarchistInnen vor dem Haus von Antonis Samaras, dem Premierminister von Griechenland, eine Intervention gegen Gefängnisse durch.

Die GenossInnen warfen Flugis auf die Straßen und riefen Parolen wie:

Hört hin ihr Menschenwächter, Hände weg von den Kämpfenden!

Der Staat bezeichnet die Kämpfenden als Dreck, der einzige Dreck sind die Antiriot-Mannschaften und die Zivilbullen!

Staat und Kapital sind die einzigen Terroristen – Solidarität mit den StadtguerillakämpferInnen.

Lohnarbeit ist Terrorismus – Kein Frieden mit den Bossen.

Solidarität ist die Waffe der Menschen – Krieg dem Krieg der Bosse!

Alle Werte dieser Gesellschaft sind Maximumsicherheitsgefängnisse.

Die Leidenschaft für die Freiheit ist stärker als alle Gefängnisse!

Sie wurden bald von Kräften der MAT Antiriot-Mannschaften und DELTA Motorradbullen umstellt. Die festgenommenen GenossInnen wurden in die GADA überführt (der Hauptzentrale der Polizei in der Alexandras Chaussee, im Zentrum Athens).

Die offene Versammlung von AnarchistInnen/Antiautoritären gegen Sonderhaftbedingungen gemeinsam mit anderen Kollektiven z. B. dem VOX Squat riefen zu einer Kundgebung vor der GADA auf, an der sich 300 solidarische Menschen beteiligten. Spät in der Nacht wurden die 57 Festgenommenen nach und nach und ohne Anklagen entlassen.

Sonnabend, 28. Juni 2014
Straßenproteste gegen Maximumsicherheitsgefängnisse
- Volos: 11:30 Uhr, Motorraddemo vom Aghios Konstantinos-ERA
Athen (Zentrum): 12 Uhr Demonstration vom Monastiraki Platz
- Larissa: 15 Uhr, Krachdemo vor dem örtlichen Gefängnis
- Heraklion, Kreta: 19 Uhr, Demonstration vom Liontaria Platz
- Serres: 20 Uhr, Kundgebung zur Gegeninformation auf dem Eleftherias Platz

Es ist der vierte Tag des Hungerstreiks in Griechenland.

Feuer den Gefängnissen und der Welt, die sie braucht!

Volos, Griechenland: Bekennerschreiben für Angriff auf Bankfiliale mit Molotowcocktails und Steinen

In den frühen Morgenstunden des 6. Juni haben wir eine an der Kreuzung zwischen der Athinon und der Larissis Straße gelegene Filiale der Alpha Bank angegriffen. Wir wählten diese Aktion einerseits als Mittel des Angriffs gegen die vom Staat vorangetriebene Errichtung von Gefängnissen des C-Typs und andererseits als Zeichen der Solidarität mit eingesperrten Kämpferinnen und Kämpfern.

Wenn ihr glatte Geschäftsfassaden haben wollt, müsst ihr euch in Käfige hinter Sicherheitsrollläden einsperren.

Wir begrüßen jede Aktion, die mit der Trägheit bricht und auf die völlige Dekonstruktion des Bestehenden zielt.

Kampf mit allen möglichen Mitteln bis zur Zerstörung jeder autoritären Struktur.

Feuer und Flamme an alle Gefängniszellen

Anarchisten/Anarchistinnen

Griechische Knäste: Tausende Gefangene beteiligen sich am landesweiten Hungerstreik

Allein am 23. Juni beteiligte sich kämpfende Gefangene an der Massenmobilisierung gegen den neuen Gesetzesentwurf wie folgt:

Koridallos, Athen: 1300 Insassen
Patras: 550 Insassen
Grevena: 400 Insassen
Larissa: 300 Insassen
Chania (Kreta): 280 Insassen
Domokos (wo der griechische Staat das erste Hochsicherheitsgefängnis installieren will): vier Flügel, also: 240 Insassen
Amfissa: 200 Insassen
Korfu: 120 Insassen
Trikala: 120 Insassen
Malandrino (einer der härtesten Knäste – wo auch Ilir Kareli das Leben des elenden Folterwärters nahm): 120 Insassen
Avlonas (Jugendknast): 100 Insassen
Nigrita, Serres (wo der Gefangene Ilir Kareli jüngst von Folterwärtern ermordet wurde): 80 Insassen
Nafplio: 50 Insassen

Es wird erwartet, dass Gefangene in anderen finsteren Löchern in ganz Griechenland sich dem Protest in den kommenden Tagen anschließen werden.

Quelle: fylakes2014

Athen: Gegen Hochsicherheitsgefängnisse


Unmittelbar nach der Regierungsumbildung und den skandalösen Schlusssitzungen des Parlaments räumte das politische Personal des lokalen und internationalen Kapitals der Abstimmung über das Gesetz zur Errichtung von Hochsicherheitsgefängnissen in die Sommersitzungen des Parlaments oberste Priorität ein. Der Gesetzesentwurf wird am 17. Juni zur Debatte vorgelegt werden.

Die vorgeschlagene Gesetzgebung sieht die Errichtung von 3 Arten von Gefängnissen mit steigender Repression vor. Die wegen Schulden Inhaftierten werden in den “milderen” Flügel gesperrt, der Typ A genannt wird. Die Mehrheit der Gefangenen wird in den Flügel Typ B gesperrt – unter elende Zustände. Zugleich werden in den Flügel Typ C die Gefangenen der Kategorie “besonders und höchst gefährlich” gesperrt. Das Ziel dieses Gesetzes sind die AnarchistInnen und die KommunistInnen, die wegen ihrer politischen Aktionen eingesperrt sind, die undisziplinierten Gefangenen, die gegen die grausame Realität der Gefangenschaft kämpfen und schließlich die Gefangenen, denen organisierte Kriminalität vorgeworfen wird.

Die Häftlinge in Typ-C-Gefängnissen werden es mit einem “Gefängnis innerhalb des Gefängnisses” zu tun haben. Totale Abschaffung des Freiganges und Errungenschaften wie Löhne, welche die Haftdauer reduzieren, erhebliche Verschärfungen der Entlassungsbedingungen (10 Jahre ist Mindest-Haftdauer in Typ C-Gefängnissen) und Einrichtung panoptischer Kontrollbedingungen sind einige der wichtigsten Merkmale des Gesetzes.  Zusätzlich wird eine Machtkonzentration etabliert, welche die willkürliche Ausübung von Unterdrückung durch Gefängnisdirektoren in allen Institutionen ermöglicht. Die Bewachung wird an Spezialeinheiten der griechischen Polizei delegiert, der Schusswaffengebrauch weniger Kontrolle unterworfen.

Währenddessen werden Anreize geschaffen, Informationen über andere Gefangene weiterzugeben, wobei diejenigen, die mit der Polizei kooperieren, mit Haftentlassung belohnt werden. Das Ziel ist es, bewaffnete politische Gruppen zu zerschlagen, schuldbewusste Untertanen zu erzeugen und zu verhindern, dass sich Verbundenheit und Zusammenarbeit zwischen den inhaftierten KämpferInnen und anderen Gefangenen entwickeln.

Die Umstrukturierung der Gefängnisse ist nicht eine vereinzelte Initiative des griechischen Staates, sondern ist nach dem Diktat der EU ausgerichtet. Im Rahmen der allgemeinen Umstrukturierung des Kapitals und der sozialen Beziehungen sind Gefängnis-Umstrukturierungen ein weiterer Teil des “modernen Ausnahmezustandes”.

Unter den Bedingungen einer tiefen Systemkrise ist Repression eine zentrale Wahl des Regimes mit dem Ziel, die Gesellschaft zu disziplinieren und die blutbefleckten Interessen der herrschenden Klasse zu verteidigen. Der Begriff “innerer Feind” weitet sich immer mehr aus. Nicht nur die bewaffneten Gegner des Kapitalismus, sondern alle, die das staatliche Monopol der Gewalt in Frage stellen und bekämpfen, gelten heute als „Wirtschaftssaboteure” und sind mit dem Delirium der Unterdrücker konfrontiert.

Mit speziellen Haftbedingungen für die “innerhalb der Mauern” und speziellen Überlebensbedingungen für jene “außerhalb der Mauern” sind die Kämpfe in und außerhalb der Gefängnisse untrennbar miteinander verbunden. Diejenigen, die aufgrund ihrer politischen Aktionen inhaftiert sind und die kämpfenden Gefangenen sind die ersten Ziele dieses Angriffs, weil sie gekämpft haben und immer noch für den Sturz der modernen Brutalität kämpfen. Unsere Solidarität mit den Kämpfen der Gefangenen ist ein Moment des sozialen- und des Klassenkampfes für eine freie Gesellschaft.

Als eine direkte Reaktion auf die staatlichen Pläne, organisieren Gefangene verschiedene Aktionen, beginnend mit einer dreitägigen Verweigerung der Gefängnismahlzeiten am 18., 19. und 20. Juni mit einer darauf unmittelbar folgenden Ausweitung des Kampfes.

Demo gegen Hochsicherheitsgefängnisse
Samstag, 28. Juni, 12 Uhr, Monastiraki-Platz, Athen

Konstanter Kampf bis zum Einsturz auch des letzten Gefängnisses

Offene Versammlung von AnarchistInnen und Antiautoritären gegen Hochsicherheitsgefängnisse

Zu den aktuellen Kämpfen der Gefangenen: hier

Thessaloniki, Griechenland: Bekennerschreiben zum Brandanschlag auf das Fahrzeug einer Sicherheitsfirma

“Solidarität mit dem Kampf der Gefangenen gegen den neuen Gesetzesentwurf und die Maximumsicherheitsgefängnisse”

Am Mittwoch, 28. Mai, zündeten wir das Fahrzeug einer Sicherheitsfirma im Bezirk Faliro in der Stadt Thessaloniki als Zeichen des Widerstands gegen den neuen Gesetzesentwurf, der auf die Einführung von Maximumsicherheitsgefängnissen abzielt, an. Unternehmen, die Sicherheitsdiensleistungen- und Systeme anbieten, sind diejenigen, die die Aufgabe übernommen haben, sich um den Bedarf an Infrastrukturen in solchen Gefängnissen zu kümmern. Sie zwingen unserem Körper und Verstand aber auch außerhalb der Gefängnismauern Kontrolle auf.

Solidarität mit Gianluca und Adriano, die in einem Maximumsicherheitsgefängnis in Italien gefangen gehalten werden und die am 4. Juli 2014 ein Prozess via Videokonferenz erwartet.

Athen: Solidaritätsaktionen zum 11. Juni

Freiheit für jene in den Gefängniszellen und Käfigen. Solidarität mit Marie Mason und Eric McDavid

Solidarität mit Marie Mason & Eric McDavid, Kämpfende, die wegen der Animal Earth Liberation (ALF-ELF) eingesperrt sind

Im Kontext des 11. Juni, dem internationen Tag der Solidarität mit Marie Mason und Eric McDavid, anarchistischen Gefangenen in der USA und allen anarchistischen Langzeitgefangenen wurde in der Patission Straße am Athener Polytechnikum, wo wir auch ein Soligraffiti gesprüht haben, ein Banner aufgehängt. In der Sendung Radiozonen des subversiven Ausdrucks auf 98FM, der selbstverwalteten Radiostation in Athen, redeten wir auch über selbiges Thema.

AnarchistInnen in Solidarität

Griechische Gefängnisse: Kämpfende Gefangene kündigen Massenhungerstreik an

BEKANNTGABE EINES HUNGERSTREIKS

Seit dem 18. Juni verweigern Gefangene in allen griechischen Gefängnissen ihre Gefängnismahlzeiten, um auf diese Art gegen den faschistischen Gesetzesentwurf der Typ C-Gefängnisse und für die Verteidigung ihrer Rechte auf Freigang und Entlassung auf Bewährung zu kämpfen.

Der Justizminister und die Regierung bestehen jedoch darauf, diese Proteste zu ignorieren. Sie sind in keiner Weise auf unsere berechtigten Forderungen eingegangen und zielen auf provokante Art darauf ab, das Gesetz in ihren Sommersitzungen im Parlament zu verabschieden, um so von vornherein Reaktionen der Menschen zu verhindern.

Gegen diesen Gesetzentwurf, der uns dazu verdammt, lebenslang Gefangene ohne Rechte und Hoffnung zu bleiben, stellen wir unsere Körper und Seelen als einen Schild. Das ist das Einzige, was uns noch geblieben ist.

Am Montag, 23. Juni 2014, beginnen wir mit einem Massenhungerstreik in allen Gefängnissen Griechenlands. Wir fordern unsere Rechte ein und wir kämpfen darum, Menschen zu bleiben und nicht menschliche Schatten, weggesperrt und vergessen mit ihrer Verzweiflung.

Wir fordern:

1) Die Rücknahme des faschistischen Gesetzesentwurfs für Typ C-Gefängnisse. Wir sagen Nein zum griechischen Guantanamo, zu einem Gefängnis innerhalb des Gefängnisses, ohne Freigang, ohne Besuche, ohne ein Morgen…

2) Freigang und Bewährung sollten ein unbestreitbares Recht für alle Gefangenen sein. Griechenland ist das einzige Land, in dem der Häftling sich täglich im Prozess und unter Bestrafung befindet. Während das Gesetz vorschreibt, dass Gefangenen, die 1/5 oder 3/5 ihrer Haftstrafe hinter sich gebracht haben, Tage des Freigangs bzw. vorzeitige Entlassung gewährt werden können, sind sie dazu verpflichtet, wieder und wieder vor der heiligen Inquisition des Staatsanwalts zu bestehen, der grundlos und ohne offene Disziplinarstrafen die Anträge einen nach dem anderen verweigert. So erschaffen sie verzweifelte Gefangene und reproduzieren die Kriminalität.

3) Vor dem Gesetz die Gleichheit Aller anzuwenden. Alle Gefangenen, die wegen Drogen zu lebenslanger Haft nach dem alten 3459/2006 Gesetz verurteilt wurden (weil die Polizei sicherstellte, dass sie als vermeintliche Drogenbarone anstatt einfacher Drogenabhängiger darstgestellt werden), sollten das Recht auf ein Wiederaufnahmeverfahren haben, das mit dem neuen Gesetz (4139/2013) und seinen begünstigenden Festlegungen für Drogenabhängige in Übereinstimmung ist.

4) Das Recht auf eheliche Besuche anzuwenden. Im Gefängnis rauben sie dir die Freiheit. Aber im griechischen Gefängnis rauben sie dir sogar das Lächeln der menschlichen Kommunikation und des direkten Kontakts mit deinen Liebsten. In den Gefängnissen aller europäischen Länder werden eheliche Besuche gewährt; nur in Griechenland wird ein Häftling der menschlichen Kommunikation beraubt.

5) Die Dauergefangenschaft jener jetzt zu beenden, denen die Abschiebung bevorsteht. Hunderte MigrantInnen bleiben aufgrund der Bürokratie der Botschaften eingesperrt, obwohl sie ihre volle Strafe längst abgesessen haben. Wir fordern die sofortige Freilassung dieser Gefangenen.

Wir fordern, dass sich das Justizministerium mit den wirklichen Problemen in Gefängnissen beschäftigt und den faschistischen Gesetzesentwurf für das griechische Guantanamo im Domokos Gefängniss sofort zurücknimmt.

Der Justizminister trägt die Verantwortung für jeden Tag des Hungerstreiks und für jedEn GefangenEn, dessen und deren Leben in Gefahr ist.

WIR, DIE GEFANGENEN IM HUNGERSTREIK WERDEN GEWINNEN.

KAMPF – WÜRDE – SOLIDARITÄT

Kampfkommittee der Gefängnisse